Centro Austriaco Mexiko

Willkommen bei den neuen österreichischen Staatsbürgern in Mexiko

In einer bewegenden Zeremonie in der offiziellen Residenz von Botschafterin Dr. Elisabeth Kehrer begrüßte die Österreichische Botschaft in Mexiko herzlich die Verleihung der Staatsbürgerschaft an die Angehörigen derjenigen, die unter der dunklen Zeit der Nazi-Verfolgung gelitten haben. Ziel der von der Österreichischen Botschaft organisierten Veranstaltung war es, die anhaltende Widerstandsfähigkeit zu würdigen und das Andenken der Betroffenen dieses historischen Unrechts zu würdigen.

Das Ereignis hatte eine besondere Bedeutung, da es ein Zeugnis des kürzlich vom Parlament verabschiedeten österreichischen Dekrets ist, mit dem den Nachkommen von Menschen, die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung waren, die Staatsbürgerschaft verliehen wurde. Diese bemerkenswerte Entscheidung erkennt an, wie wichtig es ist, Familien die Möglichkeit zu geben, sich wieder mit ihrem angestammten Erbe zu verbinden und nach Jahren des Leids und der Vertreibung Trost und Frieden zu suchen.

Die Geschichte der Nazi-Verfolgung bleibt ein düsteres Kapitel der Menschheitsgeschichte, in der unzählige Leben von Diskriminierung, Vertreibung und den Schrecken des Völkermords betroffen sind. Im Zweiten Weltkrieg erlebte Österreich wie viele andere europäische Nationen das brutale nationalsozialistische Regime. Tausende unschuldiger Österreicher waren allein aufgrund ihres religiösen Glaubens, ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder ihrer politischen Zugehörigkeit Verfolgung, Zwangsarbeit und dem Tod in Konzentrationslagern ausgesetzt.

Centro Austriaco y la embajada de Austria
Gregor Reitmayr (Centro Austriaco) - Mimi Hachtl (Centro Austriaco) Georg Lackner (Centro Austriaco) - Dra. Elisabeth Kehrer (Österreichische Botschafterin) - Carlos Dieter (Centro Austriaco) - Michael Vetter (Centro Austriaco)

Im Laufe der Zeit hat Österreich versucht, sich dieser schmerzhaften Vergangenheit zu stellen und den Opfern und ihren Familien Wiedergutmachung und Anerkennung zu gewähren. Der Parlamentsbeschluss erkennt an, dass die Folgen der nationalsozialistischen Verfolgung über Generationen hinweg nachwirken, und würdigt die tiefgreifenden Auswirkungen, die sie auf Familien auf der ganzen Welt hatte.

Die Veranstaltung in der Residenz von Botschafterin Dr. Elisabeth Kehrer war ein herzliches Zeugnis des österreichischen Engagements für Versöhnung und Erinnerung. Die von diesem Anlass sehr bewegte Botschafterin drückte den anwesenden Familien ihre Dankbarkeit aus und betonte, wie wichtig es sei, die Verbindung zu den Wurzeln der Vorfahren zu pflegen.

Diese Neubürger symbolisieren die erneuerte Bindung zu Österreich und ihren rechtmäßigen Platz in der Geschichte des Landes.

Während das Centro Austriaco Mexiko AC und die österreichische Botschaft weiterhin daran arbeiten, den kulturellen Austausch zu fördern und die bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und Mexiko zu stärken, ist diese Veranstaltung ein Beweis für die Kraft des Mitgefühls, der Einheit und der Suche nach Einheit. Gerechtigkeit. Es ist eine Erinnerung daran, dass die Menschheit selbst angesichts der Gräueltaten der Vergangenheit die Fähigkeit hat, Wunden zu heilen, die Würde wiederherzustellen und gemeinsame Werte des Friedens und der Verständigung anzunehmen.

Mit der Verleihung der Staatsbürgerschaft an diejenigen, die Anspruch auf diese Möglichkeit haben, hat Österreich einen wichtigen Schritt in der Aufarbeitung des Erbes der NS-Verfolgung getan. Während sich diese Familien auf die Reise der Wiederentdeckung und Wiederverbindung mit ihren österreichischen Wurzeln begeben, hofft man, dass ihre neue Staatsbürgerschaft nicht nur ein Gefühl der Zugehörigkeit vermittelt, sondern auch als Beweis für die Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit des menschlichen Geistes dient.

Die österreichische Botschaft in Mexiko setzt sich gemeinsam mit dem Centro Austriaco Mexiko AC weiterhin für die Bewahrung der Erinnerung an diejenigen ein, die während der Nazizeit gelitten haben, und setzt sich für eine Zukunft ein, in der sich solche Gräueltaten nie wiederholen. Durch Gedenken, Inklusion und Mitgefühl bauen sie weiterhin Brücken des Verständnisses und fördern eine Welt, die in Gerechtigkeit und Einheit verwurzelt ist.

Willkommen und Glückwunsch!

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